Kleiner Reisebericht von der Radtour „Wir erkunden ein
Stück Niederrhein“
Weil
die Tour am 29. August wegen Regen ausgefallen ist und die Tour von Dackweilers
wegen Krankheit auch ausfallen mußte, haben wir uns bereit erklärt, unsere
Tour an diesem Sonntag nachzuholen.
Als
wir um 9.20 Uhr am Kirmesplatz ankamen, war schon jede Menge Betrieb. Es Stand
ein Auto mit einem Fahrrad auf dem Dach am Treffpunkt, es war Henning.
Nach kurzer Besprechung sind wir bei trockenem Wetter zum
Startpunkt der Radtour gefahren. Unsere Tour begann dann
fröhlich bei bedecktem Himmel aber trockenem Wetter, in Richtung Oemter Berg. Oben angekommen fing es leicht an zu regnen. Bis zur
Schmusehütte wurde der Regen immer stärker. Hier fanden
wir Schutz und konnten warten bis der Regen nachgelassen
hat. Wenn wir gewollt hätten, hätten wir dort auch Übernachten
können. Freundliche Menschen hatten extra für uns
Bettzeug hinterlegt, wie hier auf dem Bild zu sehen ist.

Wir beschlossen bis Sevelen zu fahren und zum Ausgangspunkt
zurück zu kehren.
Kurz vor Sevelen hörte es auf zu regnen und wir sagten
uns, jetzt können wir auch weiter fahren. Aber die Freude
über das trockene Wetter dauerte nicht lang, also eine
Abkürzung suchen. Dabei haben wir uns etwas verfahren.
Bei einem Reiterhof in der Nähe von Kappeln lief uns der
Chef des Hofes über den Weg und wir konnten nach dem Weg
fragen. Er erklärte uns, dass wir zurück fahren sollten um auf kürzestem Weg
zum Kloster Kamp zu kommen. Er muß uns wohl angemerkt haben, dass unsere Stimmung
auf Null ging. Deshab bot er uns an, in der Reithalle eine Pause einzulegen um uns
etwas zu trocknen. Seine Mädchen beauftragte er, Kaffee für uns zu kochen. Wir
haben das Angebot dankbar angenommen und die Stimmung
wurde mit jedem Schluck Kaffee besser. Im Internet wurde
der beste Weg gesucht und für uns ausgedruckt. Als
wir uns wieder auf den Weg machten hatte es wenigstens für kurze Zeit
nicht geregnet.
Auf halbem Weg zum Kloster gab es dann einen kleinen Unfall. Eine
Frau kam rückwärts aus einem stehenden Auto und beim Ausweichen viel
Hans-Joachim ins Feld. Es ist nichts passiert, außer ein bischen Schlamm an Hose, Jacke
und Rad. Anschließend ging es munter weiter.
Am Kloster angekommen war es trocken, diese Gelegenheit nutzten wir um
den Klostergarten zu besichtigen.

Anschließend
besuchten wir das Klostercafe. Für eine Spende gönnten wir
uns noch herrlichen selbstgebacken Kuchen mit einem großen
Pott Kaffee.

Nach dieser Stärkung fuhren wir fröhlich die letzten 2
km zu unserem Startpunkt, um bei erneutem Regen die
Heimreise anzutreten.
Kleinenbroich,
den 12.09.2010